Maßnahmen Gefühle loszulassen
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Es gibt gar keine “Schöpfung”

Buddha: Das Selbst stellt sich unwissentlich eine egoistische Existenz vor, selbst als ob Gold, das seine Goldigkeit vergisst, denken könnte, dass es ein Ring ist und weint und jammert “Leider habe ich meine Goldheit verloren”.

Mönch: Heiliger Herr, wie kann diese Unwissenheit und dieser Egoismus im Selbst entstehen?

Buddha: Mönch, man sollte nur Fragen über die Realität stellen, nicht über das Unwirkliche. In der Wahrheit gibt es weder goldlose Ringe noch einen begrenzten Egoismus. Als der Goldschmied den Ring verkauft, wiegt er das Gold ab, denn es ist Gold. Wenn man über die Existenz der Ringe im Ring und die endliche Form im unendlichen Bewusstsein diskutiert, dann muss man sie mit dem Sohn der unfruchtbaren Frau vergleichen.

Die Existenz des Unwirklichen ist unwirklich: Sie entsteht in Unwissenheit und verschwindet, wenn man nach ihm fragt. In Unwissenheit sieht man Silber im Perlmutt, aber es kann nicht einmal für einen Moment als Silber dienen! Solange die Wahrheit, dass es sich um Perlmutt handelt, nicht sichtbar ist, hält die Unwissenheit an. Auch wenn man kein Öl aus dem Sand gewinnen kann und auch wenn man nur Gold aus dem Ring gewinnen kann, gibt es hier in diesem Universum keine zwei Dinge: Das eine unendliche Bewusstsein allein leuchtet in allen Namen und Formen.

Das ist in der Tat die Natur dieser völligen Unwissenheit, dieser Illusion und dieses Weltprozesses: Ohne reale Existenz gibt es diese illusorische Vorstellung von Egoismus. Dieser Egoismus existiert nicht im unendlichen Selbst. Im unendlichen Selbst gibt es keinen Schöpfer, keine Schöpfung, keine Welten, keinen Himmel, keine Menschen, keine Dämonen, keine Körper, keine Elemente, keine Zeit, keine Existenz und keine Zerstörung, kein “Du”, kein “Ich”, kein Selbst, nein, keine Wahrheit, keine Falschheit (keine von diesen), keine Vorstellung von Vielfalt, keine Kontemplation und kein Genuss. Was auch immer ist und als das Universum bekannt ist, ist dieser höchste Frieden.

Es gibt keinen Anfang, keine Mitte und kein Ende: alles ist immer und überall, jenseits des Verständnisses von Geist und Sprache. Es gibt keine Schöpfung. Das Unendliche hat seine Unendlichkeit nie aufgegeben. Das ist nie so geworden. Es ist wie der Ozean, aber ohne die Bewegung des Ozeans. Sie ist selbstleuchtend wie die Sonne, aber ohne Aktivität.

In Unwissenheit wird das höchste Wesen als das Objekt, als die Welt betrachtet. So wie es Raum im Raum gibt, einen mit Raum, so ist doch das, was die Schöpfung zu sein scheint, Brahman, der in Brahman existiert, als Brahman. Die Begriffe von nah und fern, von Vielfalt, von hier und da sind so gültig wie der Abstand zwischen zwei Objekten in einem Spiegel, in dem sich eine ganze Stadt spiegelt.

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