Die vier edlen Wahrheiten sind hier in einem einzigen Song auf perfekteste Weise zusammengefasst. Enjoy it!

Wenn du einen Baum betrachtest, bist du dir des Baumes bewusst. Wenn du einen Gedanken oder ein Gefühl hast, bist du dir dieses Gedanken oder Gefühls bewusst. Wenn du eine angenehme oder schmerzhafte Erfahrung machst, bist du dir dieser Erfahrung bewusst. Das scheinen wahre und offensichtliche Aussagen zu sein.

Wenn man sie jedoch sehr genau betrachtet, wird man feststellen, dass ihre Struktur auf subtile Weise eine grundlegende Illusion enthält, eine Illusion, die unvermeidlich ist, wenn man die Sprache benutzt. Denken und Sprache schaffen eine scheinbare Dualität und eine separate Person, wo es keine gibt.

Die Wahrheit ist, dass du nicht jemand bist, der sich des Baumes, des Denkens, des Fühlens oder der Erfahrung darüber bewusst ist. Du bist das Bewusstsein oder das Bewusstsein in und durch das diese Dinge erscheinen. Wenn du durch dein Leben gehst, kannst du dich selbst als das Bewusstsein wahrnehmen, in dem sich der gesamte Inhalt deines Lebens entfaltet?

Du sagst: “Ich will es selbst wissen.” Du bist das Ich. Du bist das Wissen. Du bist das Bewusstsein, durch das alles bekannt ist und das sich selbst nicht erkennen kann. Es ist von selbst. Darüber hinaus gibt es nichts zu wissen. Und doch entspringt daraus alles Wissen. Das “Ich” kann sich nicht zu einem Objekt des Wissens, des Bewusstseins machen.

So kannst du kein Objekt für dich selbst werden. Genau aus diesem Grund entstand die Illusion einer egoistischen Identität, weil du dich mental zu einem Objekt gemacht hast. “Das bin ich”, sagst du, und dann fängst du an, eine Beziehung zu dir selbst zu haben und anderen und dir selbst deine Geschichte zu erzählen.

Indem du dich selbst als das Bewusstsein erkennst, in dem die phänomenale Existenz geschieht, wirst du frei von der Abhängigkeit von Phänomenen und frei von der Selbstsuche in Situationen, Orten und Bedingungen. Mit anderen Worten, was passiert oder nicht passiert, ist nicht mehr so wichtig. Die Dinge verlieren ihre Schwere, ihre Ernsthaftigkeit. Eine Verspieltheit kommt in dein Leben. Du erkennst diese Welt als einen kosmischen Tanz, den Tanz der Form. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn du weißt, wer du wirklich bist, gibt es ein bleibendes lebendiges Gefühl des Friedens. Man könnte es Freude nennen, denn genau das ist Freude, lebendig lebendiger Frieden. Es ist die Freude, sich selbst als die Essenz des Lebens zu kennen, bevor das Leben eine Form annimmt. Das ist die Freude am Sein, am Da-Sein, am Selbst-Sein, wer du wirklich bist.

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